Projekte


Hier ein kleiner Auszug aus einigen Projekten der vergangenen 10 Jahren:



Kalkofen - 4 Jahre Instandstellung:

Mehrere Instandstellungsprojekte um das Chalchofu Areal wurden in den jahren 2006 bis 2010 durchgeführt. Darunter die Instandstellung mehrerer Trockensteinmauern und des Weges vor dem Chalchofu Kapälli. Die Stiftung hat auch eine Pergola oberhalb der Reben bauen lassen.

(6MB) Abschlussbericht
Lest hier den Abschlussbericht über die Reben, die Pergola und die Instandstellung der Trockensteinmauern





Rebsorten - Reben am Kulturweg:

Mit "Reben am Kulturweg" schufen wir einen vollwärtigen Zusatz zur Stiftung. Drei Rebgüter wurden zusammengelegt und davon eines neu bepflanzt. 13+0 Sorten zählt die 300m2 grosse Rebfläche die für Besucher jederzeit offen steht. Eine Rebsorten Tafel informiert über alle Sorten, darunter Spezialitäten wie "Lafnetscha" oder sozusagen ausgestorbene Sorten wie der "Plantscher".

Mehr zu den Reben und der Pergola gibt es in der entprechenden Rubrik zu lesen.



Boozu - Wandern in der Nacht...:

Was geschieht wenn man Nachts, teils angeheitert, dem Mond zuruft und neue Ideen für den Kulturweg sucht?


Der WB berichtet so:
Die szenische Wanderung am Kulturweg Raron, St. German und Ausserberg hatte es in sich. Was der «Mettji-Boozo» und die «Strahli-Chatz» veranstalteten, spottet jeder Beschreibung. Die erwachten Boozen auf der Südrampe schlugen kräftig zu. Ein nicht alltägliches Happening. Dutzend Laienschauspieler aus der Region hauchten der Szenerie Leben ein. Vom Boozo-Virus infiziert, sorgten sie dafür, dass den Wanderern allerhand geboten wurde.

Bericht WB über die Boozu-Nacht


Tourismus - Umfangreiche Beschilderung:

Von Raron bis Ausserberg wurden mehrere Projekte vollendet die den Tourismus in der Region fördern sollte. Dazu gehörten auch die Beschilderung des Weges, sowie 3 Schaukästen die auf die Kulturweg Wanderung im August hinweisen sollten. Ebenfalls hat die Stiftung diverse Prospekte und einen kompletten Wegbegleiter in Buchform publiziert.



Moppert Preis - Rennen um den ersten Platz:

Der Hans E. Moppert Preis wird an Projekte mit dem Thema "Nachhaltigkeit im Alpentourismus" vergeben. Die Stiftung bewarb sich mit einem umfassenden Dossier. Wir wurden zwar nicht Erster, aber nah dran:

"Die Jury würdigt damit die nachahmenswerte Strategie der Stiftung "Der Kulturweg", eine neu ins leben gerufene, allseits akzeptierte regionale Kulturtradition als Roten Faden und Rückgrat einer nachhaltigen Regionalentwicklung zu verwenden."

Bericht WB über den Moppert Preis


Chänil - Sanierung des Weges:

Im "Chi" - vom Chalchofu nach St.German -
Neuer "Chänil"
Teilweise renoviertes und neu gebautes "Tretschbord"

Rastplätze - Projekt aus 2005:

Jedes Jahr wird der Erlös aus der Kulturwegwanderung umgehend in den Weg investiert. Für das Jahr 2005 hat die Stifung zwei Rastplätze für müde Wanderer eingerichtet. Und zwar je einen auf der Rarner- sowie der Ausserbergerseite.

Reisfelder - 10 Jahre Kulturweg Wanderung:

Anlässlich zu unserem 10 jähregen Bestehen, haben wir im Chalchofu, die "obera Tola" umgenützt und Reisterassen gebaut. Nach Vorlagen des Königreichs Bhutan im Himalaya, legten wir 3 übereinanliegende Terassen an, die durch ein raffiniertes Bewässerungssystem miteinander verbunden waren. Der Reis war leider erst Ende November erntereif. Heute wird die Fläche als Kräutergarten genutzt.



Trockensteinmauern - Sanierung des Weges:

Trockenmauern sind interessante Zeugnisse einer traditionellen, seit Jahrhunderten angewandten Bautechnik. Die Mauern wurden und werden nur mit Steinen und ohne Mörtel gebaut.Dieser selten gewordene Lebensraum wird auch von einer bunten Vielfalt von Pflanzen wie Flechten, Farne, Mauerpfeffer etc. geschätzt. Leider verschwinden jedoch Jahr für Jahr zahlreiche Trockenmauern- und mit ihnen auch die kostbaren Biotope. Aus diesem Grund haben wir 1994 beschlossen, uns für den Wiederaufbau zu engagieren und das beinahe verloren gegangene Handwerk wieder aufleben zu lassen.



Gilli - Sanierung des Weges:
Mit der Errichtung von Stallscheunen im 16./17.Jhd. rund ums “ds Gilli” wurde dieses Wasserloch von Bergbauern als Viehtränkereservoir in Gemeinschafts-arbeit erstellt. Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde “ds Gilli” kaum mehr genutzt und drohte zu verfallen. Von der Stiftung “Kulturweg” angetrieben renovierte die Gemeinde Ausserberg im Jahre 2002 diesen Zeitzeugen harten Existenzkampfes, um der Nachwelt Kulturgut einfacher, aber bewundernswerter Vorfahren zu erhalten.

"ds Gilli" liegt oberhalb "Chalchofu", zwischen Ausserberg und St.German.